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Aquarelle und Acryl-Bilder

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Aquarell und einem Acryl-Bild?
Eigentlich ist es nur das Bindemittel, das die Pigmente der Farbe zusammenhält, beim Aquarell ist es Gummi-Arabicum, beim Acryl ein Kunstharz. Angelöst werden beide Farben mit Wasser. Das Acryl ist nach dem Trocknen wasserfest, das Aquarell lässt sich danach immer noch anlösen.
Acryl kann man auf alle Untergründe malen, beim Aquarell gibt es wenig was geeigneter wäre als Papier.
Die traditionelle Aquarell-Malerei verzichtet auf die Verwendung weißer Farbe. Stattdessen lässt man das nackte weiße Papier stehen. Helle Farben werden lasierend aufgetragen. Aus den dunklen Farben werden dann die weißen und hellen Stellen in den sogenannten "Negativen Formen" ausgespart. Das macht die Aquarell-Malerei zwar kompliziert, aber ungeheuer leuchtkräftig.
Im Acryl kann man weiße Farbe verwenden und auch hell auf dunkel malen, wie in der Öl-Malerei. Aber meist setze ich auch im Acryl mein Wissen aus dem Aquarell ein, um mit starken Kontrasten und tollen Lichteffekten eine aussagekräftige Stimmung zu erzeugen. Acryle male ich meist auf Leinwand, und der Größe sind keine Grenzen gesetzt.